Aice Springs ist mit einer Einwohneranzahl von 26.000 – also ungefähr so groß wie Ellwangen die größte Stadt im Outback. Dort gibt es sogar einen Flughafen, der auch von größeren Airlines wie QANTAS (steht übrigens für "Queensland and Northern Territory Air Service") angeflogen wird. Wenn das Ellwangen auch hätte...
Das Straßenbild wird hier von den zahlreichen Aborigines bestimmt. Normalerweise sitzen diese im ausgetrockneten Flussbett – da es jedoch nach wie vor regnete, war der zu dieser Jahreszeit normalerweiße nicht existierende Fluss ein reißender Strom – einige Straßen die diesen überquerten waren unpassierbar. Die in Alice lebenden Aborigines, oder kurz Abos, stellen ihr Volk nicht unbedingt in ein gutes Licht. Wir wussten durch unsere Lektüren jedoch schon vorher, dass man zwischen den in der Stadt lebenden, meist alkoholabängigen, benzinschnüffelnden – und den in "Communitys"lebenden, naturverbundenen Abos , unterscheiden muss.
Das Aborigine Volk hat im Eigentlichen viele Eigenschaften, die man sich als Weißer nur wünschen könnte. Jedoch haben sie große Schwierigkeiten, sich an die weiße Zivilisation bzw. An deren Lebensstil anzupassen. Alkohol, den sie nicht vertragen, ist nur ein Beispiel von vielen. (In Alice Springs herrscht nicht umsonst generelles Alkoholverbot). Die für uns selbstverständlichen Dinge wie Geld, englische Sprache,etc. Sind weitere.
In Alice Springs besuchten wir dann zunächst das Royal Flying Doctor Service - kurz RFDS-Museum. Die "Fliegenden Ärzte" sind eine Organisation, die für die Gesundheitsversorgung für das Outback zuständig sind. Sie haben verschiede Niederlassungen, wie eben auch in Alice Springs, um die entlegenen Outbackstationen anzufliegen. Die komplette Organisation wird durch Spenden am Leben gehalten.
An diesem Tag leisteten wir uns zum ersten mal seit längerem wieder einen Campingplatz (nein, wir duschen nicht das erste mal seit geraumer Zeit, man kommt auch kostenlos zu seiner Dusche wenn man sich geschickt anstellt). Am darauffolgenden Tag sind wir dann in den Alice Springs Desert Park, wo man das ganze wüstentypischen Tiere und Pflanzen auf engstem Raum beobachten kann. Wir blieben noch eine weitere Nacht – diesmal wieder Wildcampen – in der Hoffnung, es könnte sich noch eine Mitfahrgelegenheit ergeben, denn wir hatten kurz nach unserer Ankunft inseriert. Es stellte sich jedoch als vergebliches Unterfangen heraus und so fuhren wir zu viert – ohne Lift – weiter.
Mittwoch, 3. März 2010
Outback (Port Augusta - Cooper Pedy - Red Center - Alice Springs)
Unser nächstes Ziel lag läppische 700km entfernt im Nirgendwo – die Opalstadt Coober Pedy!
Die Strecke bewältigten wir an einem Tag - mit einer Pause in Woomera (Raketen Testgelände), wo wir einige Ausstellungsstücke begutachten und für den Rest des Tages noch einen dritten Campervan aufnahmen, der zwecks Motorproblemen nicht alleine fahren wollte.
Gegen Abend kamen wir in Coober Pedy an, wo wir uns unterirdisch im Zelt (das erste mal im Zelt schlafen in Australien!) einquartierten. Unsere erste Feststellung: Die Leute in Coober sind ziemlich merkwürdig – komischer Humor, misstrauisch, „grumpy“... sie passen einfach nicht so recht zu den restlichen Australiern. Vielleicht ist das im Outback aber auch normal, wer weiß. Nach unserer Nacht in Riba's Underground Camping brachen wir morgens auf, um uns eine Opalmine („Old Timers Mine) anzuschauen. Dort wurde zudem das Minengerät demonstriert (z.b. der „Blower“) und wir erhielten Einblick in die Faszination des sogenannten „Games“.
Wir schauten uns Coober Pedy noch mehr von den Underground-Attraktionen an (u.a. eine Underground-Church, Hotel), fühlten unsere Wasservorräte (20Cent/30Liter) und verließen die Stadt. Bevor es mit den üblichen 100km/h auf dem Stuart Highway weiterging, fuhren wir jedoch zunächst noch etwas abseits der befestigten Straße und schauten uns den „Dog Fence“ an, der gebaut wurde um Dingos auf Distanz zu halten, so dass Schafe und Kühe südlich des Zauns in Ruhe gehalten werden können. Das Gebiet nennt sich auch „Moon-Plain“ - das erklärt wohl wie es dort aussieht. Hier wurden Filme wie „Priscilla – Die Wüstenkönigin“ oder „Mad Max 3“ gedreht.
Nach ca. 70km Dirtroad ging es gegen 16.00Uhr weiter. An diesem Tag sollten wir noch weitere 400km zurücklegen, bis wir unser Quartier genau an der Grenze South Australia/Northern Territory, aufschlugen.
Am nächsten Tag verließen wir nach weiteren 90km den Stuart Highway bei Erlunda und bogen von Regen verfolgt Richtung „Ayers Rock“, „The Olgas“ und „Kings Canyon“, den drei Red-Center-Must-Dos ab. Letzterer stand als erstes auf unserer Planung und gegen 15.00Uhr erreichten wir unser Ziel. Nach kurzer wetterbedingter Verzögerung begannen wir den 6km langen „Kings Canyon Rim“ Walk, der einen atemberaubenden Ausblick auf die Sandsteinwände des Canyon gewährt. Es gibt übrigens keine Sicherheitsbarrieren an den Klippen – wir sind ja schließlich in Australien, Natur pur. Trotzdem, oder gerade deswegen, wunderschön.
Nach 4 Stunden waren wir wieder am Ausgangspunkt – wir hatten viel Glück und wurden während des Walks nicht nass. Bis zum Einbruch der Dunkelheit fuhren wir einen Teil Strecke wieder zurück , um kurze Zeit später unsere Quartier auf einer weiteren kostenlosen Rest Area aufzuschlagen.
Am nächsten Tag ging es nach wie vor von Regen verfolgt weiter Richtung Ayers Rock (Aborigine Name: "Uluru") und „Olgas“ ("Katja Tjuta"). Da wir den roten Monoliten bei Sonnenauf-/-untergang sehen wollten ließen wir ihn zunächst links liegen und begaben uns zu den „Olgas", die genau wie der "Uluru" aus Sandstein bestehen, allerdings nicht ein einziger großer Monolith ist, sondern aus 36 kopfartigen Hügel besteht. Auch hier nahmen wir uns wieder einen längeren Walk vor, der sich zwischen den besage "Köpfen" durchwindet. Auch hier hatte man wunderschöne Ausblicke auf die umliegenden Wüstenlandschaften und auf bis zu 500m hohe Sandsteinhügel, die man übrigends wie den Urulu auch nicht besteigen sollte, da ja beide Naturwunder ein Heiligtum der Aboriginies sind. Deswegen ist der Nationalpark auch einer der wenigen Orte auf der Welt, der sowohl wegen seiner Natur als auch wegen seiner kulturellen Bedeutung als besonders wertvoll von der UNESCO eingestuft wurde. Nachdem wir noch zwei Lookouts, von denen man alle 36 Hügel aufeinmal ablichten konnte, besucht haben, ging es die 45km zurück zum Uluru, ständig mit der Hoffnung begleitet, dass der bewölkte Himmel doch noch aufreißt und uns den Farbwechsel des Monolithen beim Sonnenuntergang ermöglicht. Leider war alles Daumendrücken und Hoffen vergebens. Nachdem einige Errinerungsphotos geschossen wurde und jeder gegessen hatte, ging es zurück auf einen weiteren kostenlosen Parkplatz und gleich ins Bett, da wir uns die zweite Chance, das Farbspiel beim Sonnenaufgang anzuschauen, nicht entgehen lassen wollten. Das Nothern Territory hat wie auch South Australien eine Zeitverschiebung von einer halben Stunde zu Sydney. Dass aber im Nothern Territory auch noch zwischen "Sommer-/Winterzeit" unterschieden wird wussten wir nicht (in South Australia gibt es das nicht!) und so kamen wir eine Stunde zu früh zum Sonnengang und wunderten uns warum es noch so dunkel ist, wenn doch in paar Minuten die Sonne aufgehen sollte. Naja, wenigstens haben wir dann den Preis, dass wir die die ersten am Parkplatz vom Sonnenaufgang-Lookout waren, gewonnen, ist doch auch nicht schlecht=). Leider hatten die Wolken uns immer noch nicht so wirklich gerne und versperrten dem Sonnenlicht immer noch den Weg zum Uluru. Um 8 Uhr, diesmal zur richtigen Zeit, begann dann ein zweistündiger Walk, der von einem Ranger geführt wurde. Wir erfuhren viel über die Aboriginies, ihre Kultur, ihre Lebensweise und ihre Felsenmalereien. Anschließend umrundeten wir den Monolith noch und besuchten dann noch das Kulturzentrum, um dann letztentlich in Richtung Alice Springs aufzubrechen.
Die Strecke bewältigten wir an einem Tag - mit einer Pause in Woomera (Raketen Testgelände), wo wir einige Ausstellungsstücke begutachten und für den Rest des Tages noch einen dritten Campervan aufnahmen, der zwecks Motorproblemen nicht alleine fahren wollte.
Gegen Abend kamen wir in Coober Pedy an, wo wir uns unterirdisch im Zelt (das erste mal im Zelt schlafen in Australien!) einquartierten. Unsere erste Feststellung: Die Leute in Coober sind ziemlich merkwürdig – komischer Humor, misstrauisch, „grumpy“... sie passen einfach nicht so recht zu den restlichen Australiern. Vielleicht ist das im Outback aber auch normal, wer weiß. Nach unserer Nacht in Riba's Underground Camping brachen wir morgens auf, um uns eine Opalmine („Old Timers Mine) anzuschauen. Dort wurde zudem das Minengerät demonstriert (z.b. der „Blower“) und wir erhielten Einblick in die Faszination des sogenannten „Games“.
Wir schauten uns Coober Pedy noch mehr von den Underground-Attraktionen an (u.a. eine Underground-Church, Hotel), fühlten unsere Wasservorräte (20Cent/30Liter) und verließen die Stadt. Bevor es mit den üblichen 100km/h auf dem Stuart Highway weiterging, fuhren wir jedoch zunächst noch etwas abseits der befestigten Straße und schauten uns den „Dog Fence“ an, der gebaut wurde um Dingos auf Distanz zu halten, so dass Schafe und Kühe südlich des Zauns in Ruhe gehalten werden können. Das Gebiet nennt sich auch „Moon-Plain“ - das erklärt wohl wie es dort aussieht. Hier wurden Filme wie „Priscilla – Die Wüstenkönigin“ oder „Mad Max 3“ gedreht.
Nach ca. 70km Dirtroad ging es gegen 16.00Uhr weiter. An diesem Tag sollten wir noch weitere 400km zurücklegen, bis wir unser Quartier genau an der Grenze South Australia/Northern Territory, aufschlugen.
Am nächsten Tag verließen wir nach weiteren 90km den Stuart Highway bei Erlunda und bogen von Regen verfolgt Richtung „Ayers Rock“, „The Olgas“ und „Kings Canyon“, den drei Red-Center-Must-Dos ab. Letzterer stand als erstes auf unserer Planung und gegen 15.00Uhr erreichten wir unser Ziel. Nach kurzer wetterbedingter Verzögerung begannen wir den 6km langen „Kings Canyon Rim“ Walk, der einen atemberaubenden Ausblick auf die Sandsteinwände des Canyon gewährt. Es gibt übrigens keine Sicherheitsbarrieren an den Klippen – wir sind ja schließlich in Australien, Natur pur. Trotzdem, oder gerade deswegen, wunderschön.
Nach 4 Stunden waren wir wieder am Ausgangspunkt – wir hatten viel Glück und wurden während des Walks nicht nass. Bis zum Einbruch der Dunkelheit fuhren wir einen Teil Strecke wieder zurück , um kurze Zeit später unsere Quartier auf einer weiteren kostenlosen Rest Area aufzuschlagen.
Am nächsten Tag ging es nach wie vor von Regen verfolgt weiter Richtung Ayers Rock (Aborigine Name: "Uluru") und „Olgas“ ("Katja Tjuta"). Da wir den roten Monoliten bei Sonnenauf-/-untergang sehen wollten ließen wir ihn zunächst links liegen und begaben uns zu den „Olgas", die genau wie der "Uluru" aus Sandstein bestehen, allerdings nicht ein einziger großer Monolith ist, sondern aus 36 kopfartigen Hügel besteht. Auch hier nahmen wir uns wieder einen längeren Walk vor, der sich zwischen den besage "Köpfen" durchwindet. Auch hier hatte man wunderschöne Ausblicke auf die umliegenden Wüstenlandschaften und auf bis zu 500m hohe Sandsteinhügel, die man übrigends wie den Urulu auch nicht besteigen sollte, da ja beide Naturwunder ein Heiligtum der Aboriginies sind. Deswegen ist der Nationalpark auch einer der wenigen Orte auf der Welt, der sowohl wegen seiner Natur als auch wegen seiner kulturellen Bedeutung als besonders wertvoll von der UNESCO eingestuft wurde. Nachdem wir noch zwei Lookouts, von denen man alle 36 Hügel aufeinmal ablichten konnte, besucht haben, ging es die 45km zurück zum Uluru, ständig mit der Hoffnung begleitet, dass der bewölkte Himmel doch noch aufreißt und uns den Farbwechsel des Monolithen beim Sonnenuntergang ermöglicht. Leider war alles Daumendrücken und Hoffen vergebens. Nachdem einige Errinerungsphotos geschossen wurde und jeder gegessen hatte, ging es zurück auf einen weiteren kostenlosen Parkplatz und gleich ins Bett, da wir uns die zweite Chance, das Farbspiel beim Sonnenaufgang anzuschauen, nicht entgehen lassen wollten. Das Nothern Territory hat wie auch South Australien eine Zeitverschiebung von einer halben Stunde zu Sydney. Dass aber im Nothern Territory auch noch zwischen "Sommer-/Winterzeit" unterschieden wird wussten wir nicht (in South Australia gibt es das nicht!) und so kamen wir eine Stunde zu früh zum Sonnengang und wunderten uns warum es noch so dunkel ist, wenn doch in paar Minuten die Sonne aufgehen sollte. Naja, wenigstens haben wir dann den Preis, dass wir die die ersten am Parkplatz vom Sonnenaufgang-Lookout waren, gewonnen, ist doch auch nicht schlecht=). Leider hatten die Wolken uns immer noch nicht so wirklich gerne und versperrten dem Sonnenlicht immer noch den Weg zum Uluru. Um 8 Uhr, diesmal zur richtigen Zeit, begann dann ein zweistündiger Walk, der von einem Ranger geführt wurde. Wir erfuhren viel über die Aboriginies, ihre Kultur, ihre Lebensweise und ihre Felsenmalereien. Anschließend umrundeten wir den Monolith noch und besuchten dann noch das Kulturzentrum, um dann letztentlich in Richtung Alice Springs aufzubrechen.
Adelaide/South Australia
Letztendlich haben wir es geschafft und das Auto - pardon, den Bus - in Adelaide reparieren lassen. Insgesamt waren wir danach 600Dollar ärmer – u.a. weil die Kupplung auch erneuert werden musste, was uns besonders ärgerte. Aber immerhin hatten wir wieder ein funktionsfähiges Auto. Während der Bus repariert wurde, machten wir uns auf die Suche nach einem Job in der Nähe, da Adelaide für die vielen Weinfelder bekannt ist und dementsprechend viele „Grape-picking“ Jobs zur Verfügung stehen. So fanden wir uns einige Zeit später in Neon-Orangen Warnwesten und mit Scheren bewaffnet in McLaren Vale (südlich von Adelaide). Zwar war der Job mit 17Dollar/Std. (ohne Tax) gut bezahlt, dafür durften wir allerdings in langer Kleidung bei bis zu 40°C zeigen, wie flink unsere Finger waren – den jeder „Bucket“ wurde gezählt und war man 20% langsamer als der Rest, so wurde man schlichtweg entlassen. Während dieser Zeit befreundeten wir uns mit zwei weiteren Deutschen (ebenfalls Abi '09 – allerdings auf Weltreise, nicht nur Australien), die auch als Grapepicker tätig waren und ähnliche Ziele wie wir verfolgten – kurz gesagt entschieden wir uns nach dem Job gemeinsam durchs Outback zu fahren, da man mit 2 Autos in diesem Gebiet auf der sichereren Seite ist – wir verstanden uns aber auch auf anhieb.
Unsere Weiterfahrt erfolgte dann früher als erwartet, da bezüglich der Weintrauben noch keine Hochsaison war, so dass es sich für uns nicht lohnte länger zu arbeiten (teilweise nur 3 Std. am Tag – oder einen Tag garnichts).
Also kauften wir Proviant und verließen Adelaide - zunächst ohne die anderen Beiden - nach 1 ½ Wochen wieder und fuhren Richtung „Flinders Ranges“ - jaaa, ein weiterer National Park – sozusagen das Aushängeschild von South Australia, während die „Grampiens“ ja noch in Victoria liegen. Nachdem wir uns am ersten Tag im Nationalpark informiert hatten und einige Walks selektierten, mussten wir feststellen, dass es nicht unbedingt einfach war zu den Startpunkten zu kommen, da man Dirtroads fahren musste – es hatte nämlich am Vortag stark geregnet und dementsprechend sahen dann die Straßen aus. Selbst die geteerte Hauptstraße war Streckenweise unter Wasser. Man könnte also sagen wir hatte mehr Spaß im Auto (Offroad so gut es mit Straßenreifen ging) als bei den Walks (8km & 4km). Ab diesem Zeitpunkt hatten wir einen weiteren Reisebegleiter – wenn auch ungewollt: Scharen von Fliegen!
Am zweiten Tag trafen wir uns mit unseren Reisegefährten und den zwei „Lifts“ (Leute die Mitfahren und Benzinkosten teilen, was für beide Seiten preislich von Vorteil ist) im Nationalpark.
Wir machten noch einen weiteren Walk (22km), diesmal direkt vom Informationscenter aus. Bei diesem Walk mussten wir feststellen das man in Australien die Bergpfade nicht serpentienartig anlegt (wie in Europa) sondern den direkten Weg nimmt – teilweise kletterten wir senkrecht den Berg hinauf. Nach letztendlich ca. 6 Stunden kamen wir vom anstrengenden aber schönen Walk am Parkplatz vom Infocenter an und verließen die Flinders Ranges – es ist ein wirklich sehenswertes Gebiet.
Die Fahrt zum Übernachtungsplatz im Dunkeln gestaltete sich als besonders abenteuerlich (& gefährlich) da wir mit 50 – 100 selbstmordgefährdeten Känguruhs konfrontiert wurden die an der Straße darauf warten, bis unschuldige Backpacker vorbeikommen und dann...
Wieauchimmer, zum Glück verlief die Fahrt, trotz ein paar haarigen Situationen, ohne Fremdkontakt. Wir entschieden aber keine Fortsetzung daraus machen zu wollen und beim nächsten mal lieber im hellen zum Übernachtungsplatz zu fahren.
Unsere Weiterfahrt erfolgte dann früher als erwartet, da bezüglich der Weintrauben noch keine Hochsaison war, so dass es sich für uns nicht lohnte länger zu arbeiten (teilweise nur 3 Std. am Tag – oder einen Tag garnichts).
Also kauften wir Proviant und verließen Adelaide - zunächst ohne die anderen Beiden - nach 1 ½ Wochen wieder und fuhren Richtung „Flinders Ranges“ - jaaa, ein weiterer National Park – sozusagen das Aushängeschild von South Australia, während die „Grampiens“ ja noch in Victoria liegen. Nachdem wir uns am ersten Tag im Nationalpark informiert hatten und einige Walks selektierten, mussten wir feststellen, dass es nicht unbedingt einfach war zu den Startpunkten zu kommen, da man Dirtroads fahren musste – es hatte nämlich am Vortag stark geregnet und dementsprechend sahen dann die Straßen aus. Selbst die geteerte Hauptstraße war Streckenweise unter Wasser. Man könnte also sagen wir hatte mehr Spaß im Auto (Offroad so gut es mit Straßenreifen ging) als bei den Walks (8km & 4km). Ab diesem Zeitpunkt hatten wir einen weiteren Reisebegleiter – wenn auch ungewollt: Scharen von Fliegen!
Am zweiten Tag trafen wir uns mit unseren Reisegefährten und den zwei „Lifts“ (Leute die Mitfahren und Benzinkosten teilen, was für beide Seiten preislich von Vorteil ist) im Nationalpark.
Wir machten noch einen weiteren Walk (22km), diesmal direkt vom Informationscenter aus. Bei diesem Walk mussten wir feststellen das man in Australien die Bergpfade nicht serpentienartig anlegt (wie in Europa) sondern den direkten Weg nimmt – teilweise kletterten wir senkrecht den Berg hinauf. Nach letztendlich ca. 6 Stunden kamen wir vom anstrengenden aber schönen Walk am Parkplatz vom Infocenter an und verließen die Flinders Ranges – es ist ein wirklich sehenswertes Gebiet.
Die Fahrt zum Übernachtungsplatz im Dunkeln gestaltete sich als besonders abenteuerlich (& gefährlich) da wir mit 50 – 100 selbstmordgefährdeten Känguruhs konfrontiert wurden die an der Straße darauf warten, bis unschuldige Backpacker vorbeikommen und dann...
Wieauchimmer, zum Glück verlief die Fahrt, trotz ein paar haarigen Situationen, ohne Fremdkontakt. Wir entschieden aber keine Fortsetzung daraus machen zu wollen und beim nächsten mal lieber im hellen zum Übernachtungsplatz zu fahren.
Donnerstag, 21. Januar 2010
Samstag, 16. Januar 2010
Silvester
Silvester in Sydney ist ein Erlebnis. Wir sind morgens um 6 Uhr aufgestanden und dann mit dem Zug von den Blue Mountains nach Sydney reingefahren. Nachdem wir dann vom Hauptbahnhof zu den Royal Botanic Gardens gelaufen waren, waren wir erst einmal geschockt. Schon morgens um 10 Uhr war vor dem Eingang eine ein Kilometer lange Schlange. Nachdem wir uns angestellt haben, wurde die Schlange immer länger und länger und länger. Nach 3 h anstehen waren wir dann endlich im für Besucher abgesperrten Bereich drin. Obwohl wir zum den ersten 5000 von 20000 eingelassenen Leute gehörten, waren die besten Plätze schon weg. Hauptsächlich von Foto-Japanern, die schon die Nacht davor vor dem Park gecampt haben.
Nachdem wir unseren Platz gefunden haben, hieß es dann warten und warten und warten. Die Flugshow am Nachmittag war eher langweilig, aber dafür war um zu mehr Hektik, als die Flying Foxes (große Fledermäuse) in der Dämmerung sich auf den Bäumen niederließen und ab und zu sich erleichtern mussten. Zum Glück war es an diesem Tag nicht allzu warm und bewölkt, sonst hätte man es wohl kaum ausgehalten. Sonnenbrand gab’s aber trotzdem=(.
Abends um 21 Uhr gab es dann das erste „kleine“ Feuerwerk für die Kinder. Dieses dauerte nur fünf Minuten. Auch hier wurde wie beim großen Feuerwerk um Mitternacht über einen Radiosender synchronisierte Musik eingespielt. Nach dem kleinen Feuerwerk hieß es dann noch mal 3 h warten. Das große Feuerwerk war dann echt unglaublich. Synchronisierte Musik, Feuerwerk von der Skyline, von der Harbour Bridge, vor dem Opernhaus und noch von sieben Punkten im Wasser. Und das ganze volle 15 Minuten lang. Es war wirklich spektakulär. Danach sind dann alle in die George Street, der Hauptstraße von Sydney geströmt. Jedoch sind wir dort nicht allzu lang geblieben, weil wir wirklich müde und die Pubs überfüllt waren. Was ja bei 1,5 Mio. Menschen im Hafenareal kein Wunder ist. Nach der Heimfahrt sind wir dann glücklich und zufrieden ins Bett.
Ach ja, an alle auch noch ein gutes neues Jahr!
Nachdem wir unseren Platz gefunden haben, hieß es dann warten und warten und warten. Die Flugshow am Nachmittag war eher langweilig, aber dafür war um zu mehr Hektik, als die Flying Foxes (große Fledermäuse) in der Dämmerung sich auf den Bäumen niederließen und ab und zu sich erleichtern mussten. Zum Glück war es an diesem Tag nicht allzu warm und bewölkt, sonst hätte man es wohl kaum ausgehalten. Sonnenbrand gab’s aber trotzdem=(.
Abends um 21 Uhr gab es dann das erste „kleine“ Feuerwerk für die Kinder. Dieses dauerte nur fünf Minuten. Auch hier wurde wie beim großen Feuerwerk um Mitternacht über einen Radiosender synchronisierte Musik eingespielt. Nach dem kleinen Feuerwerk hieß es dann noch mal 3 h warten. Das große Feuerwerk war dann echt unglaublich. Synchronisierte Musik, Feuerwerk von der Skyline, von der Harbour Bridge, vor dem Opernhaus und noch von sieben Punkten im Wasser. Und das ganze volle 15 Minuten lang. Es war wirklich spektakulär. Danach sind dann alle in die George Street, der Hauptstraße von Sydney geströmt. Jedoch sind wir dort nicht allzu lang geblieben, weil wir wirklich müde und die Pubs überfüllt waren. Was ja bei 1,5 Mio. Menschen im Hafenareal kein Wunder ist. Nach der Heimfahrt sind wir dann glücklich und zufrieden ins Bett.
Ach ja, an alle auch noch ein gutes neues Jahr!
Weihnachten
Nachdem wir zwei Tage vor Heilig Abend unseren Bus gekauft haben, haben wir uns so schon gegenseitig ein teures Weihnachtsgeschenk gemacht. Obwohl in Australien der 25. Dezember der wichtigste Tag ist, haben wir unser Weihnachten am deutschen Heilig Abend gefeiert. Es gab zum ersten Mal seit längerem wieder etwas richtig Gutes zum Essen. Wir haben ein „deutsches“ Essen mit Schnitzel, Kartoffelbrei und Salat gemacht. Danach bin ich dann noch in die Kirche gegangen.
Sie war dann doch anders wie die deutsche Kirche, aber es war interessant. An den zwei Weihnachtsfeiertagen war nicht so gutes Wetter. Wir haben uns ein bisschen unseren Bus geputzt und den Tag durch Puzzeln und Kartenspielen mit anderen Hostelbewohner rumgebracht. So wirklich Weihnachten ist ja eh nicht bei diesem Wetter, somit freuen wir uns auch schon auf naechstes Jahr auf Weihnachten mit Schnee.
Sie war dann doch anders wie die deutsche Kirche, aber es war interessant. An den zwei Weihnachtsfeiertagen war nicht so gutes Wetter. Wir haben uns ein bisschen unseren Bus geputzt und den Tag durch Puzzeln und Kartenspielen mit anderen Hostelbewohner rumgebracht. So wirklich Weihnachten ist ja eh nicht bei diesem Wetter, somit freuen wir uns auch schon auf naechstes Jahr auf Weihnachten mit Schnee.
Blue Mountains
Da um Weihnachten und Silvester die Preise für die Hostels in Sydney ins unermessliche steigen, haben wir uns entschlossen, in die Blue Mountains zu fahren. Die Blue Mountains sind ein großer Nationalpark im Westen von Sydney (2 h Autofahrt entfernt). Sie haben ihren Namen, da die Luft durch die Öle der dort wachsenden Eukalyptusbäume bläulich erscheint. Wir haben in einem kleinen, privaten Hostel gelebt, das 1913 erbaut wurde. Es war da wirklich sehr gemütlich und wir haben uns wirklich wohlgefühlt. Wir haben einige Bushwalks gemacht, wobei der zu den Wentworth Falls sicherlich der Schönste war (siehe Bilder).
Während der Zeit in den Blue Mountains haben wir uns auch einen billigen VW-Bus mit kaputtem Getriebe gekauft. Dabei hat uns die Hostelbesitzerin Mandy sehr mit der Anmeldung der Versicherung und Ummelden der Registration gehofen.Waehrend dem Aufenthalt war dann ja auch noch Weihnachten und Silvester (siehe Extra-Posts)
Während der Zeit in den Blue Mountains haben wir uns auch einen billigen VW-Bus mit kaputtem Getriebe gekauft. Dabei hat uns die Hostelbesitzerin Mandy sehr mit der Anmeldung der Versicherung und Ummelden der Registration gehofen.Waehrend dem Aufenthalt war dann ja auch noch Weihnachten und Silvester (siehe Extra-Posts)
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