Montag, 15. März 2010

Great Ocean Road

Vom 21. - 26. Januar haben wir die Great Ocean Road, eine Küstenstraße westlich von Melbourne, besichtigt. Sie ist sicherlich eine der größten Attraktionen in Victoria. Die ersten Tag der Reise haben wir alleine in Torquay, dem östlichen Start- bzw. Endpunkt der GOR verbracht. Wir haben uns den Bells Beach angeschaut, den berühmtesten aller Surfstrände in Australiens, an dem auch immer die Weltmeisterschaften ausgetragen wurden Zudem mussten wir auch noch ein Photoshooting von den in der Nähe graßenden Kängerus machen. Außerdem haben wir uns im Infozentrum noch viel Kartenmaterial für die nächsten Tage geholt. Am 22. Januar stieß dann mit dem Holländer Bart der erste von drei Lifts zu uns. Wir besuchten das Surfmuseum und verbrachten einige Zeit in den Ripcurl-, Quiksilver- und Billabongoutlets. Abends gab es dann noch ein gutes BBQ.
Am nächsten Mittag staßen dann auch noch Philipp und Femke, die andern beiden Lifts zu uns, und die Great Ocean Road-Tour konnte beginnen. Nach einem erneuten Stopp am berühmten Suferstrand ging es zuerst noch einmal für die paar Tage Essen einkaufen. Nach ein paar Kilometer kam das offizielle Startschild der Great Ocean Road – jetzt ging es dann richtig los. Als ersten machten wir uns mit unzähligen Zwischenstopps an Lookouts auf den Weg zu Aireys Inlet, einer kleinen Fischerstatt. Danach ging es über die Ereskine Falls, einer von unzählige vielen Wasserfällen in Australien. Der Wasserfall war klasse, nur die Hin- und Rückfahrt hat unser Bus ziemlich gestresst, kein Wunder bei 5 Personen, 5 großen Backpacks und viel Essen. Das Tagesprogramm war absolviert und wir gingen auf einen Campingplatz und hatten, wen wundert's BBQ. Am nächsten Morgen ging's zum Frühstück an den Teddy's Lookout, einem der besten von bestimmt 1000 Lookouts auf 250km Great Ocean Road. Anschließend ging es noch auf einen kleinen Rundwalk um den Lookout und wir sahen unseren ersten Koala in Australien – und dann gleich einen wilden. Natürlich wurden 5 Photocameras ausgepackt. Danach war wieder ein Wasserfall angesagt, diesmal ging es zu den Sherok Falls. Später ging es nach Kennent River, das als Koala-Hochburg an der Great Ocean Road angekündigt worden war. Und tatsächlich konnten wir an einer Nebenstraße auf ca. 200 m sieben von diesen tollen Beuteltieren entdecken. Einer hatte sich sogar so geschickt auf dem Baum platziert, dass man ihn mit Blättern hätte füttern können. Allerdings wollte er von keinem von uns etwas annehmen, als "Rache" musste er dann halt einige Fotos mit uns machen. Dann ging es weiter nach Cape Otway, an dem sich der älteste Leuchturm Australiens befinden sollte. Nach dem obligatorischen Museumsbesuch und dem Aufstieg des Leuchtturms mussten wir schnell weiter fahren, damit wir die zwölf Apostel noch zum Sonnenuntergang erreichen. Die Twelve Apostels sind einzelne Felsen, die vom Festland durch das Meer getrennt worden sind. Allerdings sind es mittlerweile nicht mehr zwölf, sondern nur noch vier dieser Felsen, da der Rest der Wasserkraft unterlegen war und eingestürzt ist. Zum Glück kamen wir noch rechtzeitig an, somit konnten wir die Felsformation sowohl bei Tageslicht als auch "glühend" beim Sonnenuntergang betrachten.
Am nächsten Morgen ging es dann gleich zur Loch Ard Gorge, die einfach zum Chillen und Baden gehen einläd. Die Loch Ard Gorge ist eine Art Bucht mit Strand, der komplett von eben dieser Felsen umgeben ist. Wir waren uns alle einig, dass diese Gorge die Twelve Apostels mit links toppt. Nach ein paar Stunden ging es dann weiter zu nach Warrnambool, das auch gleichzeitig das Ende der Great Ocean Road ist. Wir haben dort unseren Campingplatz gebucht und sind dann noch weiter nach Port Fairy gefahren, das kleine, alte Fischerstättchen angeschaut und ein weiteres mal BBQ gehabt und dann wieder zurück zum Campingplatz. Am letzten Tag, dem 26. Januar, sind wir über das Hinterland wieder zurück zum Ausgangspunkt Torquay gefahren. Auf dem Rückweg gab es ein paar kleine Seen anzuschauen, die allerdings überfüllt waren, da am 26. Januar der Australian Day, also der Nationalfeiertag, ist und die ganzen Familien Tagesausflüge machen. Am Abend brachten wir noch Philipp zum Bahnhof, Femke und Bart blieben noch eine Nacht bei uns und ging erst am nächsten Morgen zurück nach Melbourne. Wir dagegen surften noch einmal in der Surferhauptstad Australiens und trafen die letzten Vorbereitungen für Tasmanien.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen