Montag, 15. März 2010
Jervis Bay
Eigentlich wollten wir die beiden Mädchen nur bei ihren Couchsurfern abliefern, eine Nacht auf einem Parkplatz am Strand übernachten und am nächsten Tag schon wieder weiterreisen. Aber es kommt ja immer anders wie man denkt. Die Couchsurfer (für alle die es noch nicht wissen: Couchsurfing ist die Möglichkeit bei anderen auf der „Couch“ umsonst zu übernachten, als Ausgleich wird im Haushalt mitgeholfen oder ab und zu das Essen für die Gastgeber bezahlt) haben auch uns eingeladen in ihrem Haus zu wohnen und so sind wir ganze 4 Tage in Jervis Bay "hängen" geblieben. Die Gastgeber waren zwei Jungs, die in der australischen Navy dienen. Sie waren Mechaniker bzw. Elektriker in einer Hubschrauberstaffel und hatten glücklicherweise gerade Urlaub. In den Tagen haben sie vieles mit uns gemeinsam unternommen, natürlich waren wir ein paar Mal am Strand, wenn man schon mal am weißesten Sandstrand der ganzen Welt ist, muss man das ja auch gründlich ausnützen. Leider waren die Wellen nicht gut, somit musste das Surfen für die paar Tage ausfallen. Das sollte uns aber nicht davor hindern ins Wasser zu gehen und von einer zum Glück ungiftigen Qualle stechen lassen. Diese Stiche brennen höllisch und durch die falsche Bestimmung der Qualle von uns lössten wir eine ziemliche Hektik aus. Der Couchsurfer hatte aber schnell alle Krankenhäuser in der Umgebung abtelefoniert und konnte Entwarnung geben. Die anschließende Essigdusche hat dann wahre Wunder gegen das Brennen bewirkt. Diese Erfahrung sollte uns aber nicht daran hintern, zwei weitere Male an Strand zu gehen - diesmal glücklicherweise ohne Zwischenfall. Am letzten Vormittag gingen wir dann noch in den Pub und mussten noch ein paar Niederlagen beim Billard einstecken.
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